Wie pflege und wasche ich Leinenbettwäsche richtig?

Das wundervolle Foto und die Bettwäsche sind von Linen Tales.

In den letzten Jahren ist Leinen immer mehr im Trend – besonders fürs Schlafzimmer. Leinenbettwäsche ist nicht nur wunderschön und angenehm weich, sondern besticht auch durch viele andere Vorteile. Leinen ist antiallergen, besteht aus Flachsfasern, deren Länge das angenehm weiche Oberflächengefühl erzeugt. Ob glattgebügelt oder im natürlichen Zustand, Leinenbettwäsche wird im Schlafzimmer immer zum Hingucker. Im Sommer ist der atmungsaktive Stoff angenehm kühl, im Winter fühlt sich Leinen wärmend an. Gut gepflegt ist Leinen sogar deutlich langlebiger als hochwertige Baumwolle. Und wusstet ihr, dass Leinen mit jedem Waschen weicher und heller wird? Hier bekommt ihr einige wichtige Tipps für die richtige Pflege.

Leinen richtig Waschen:

Deine Leinenbettwäsche kannst du ganz einfach in der Waschmaschine waschen. Bei der ersten Wäsche schrumpft sie um 3 – 4 %, da sich um ein rein natürliches Produkt handelt. Achte darauf, dunkle Kissen- und Bettbezüge auf Links zu drehen, um Farbverlust zu vermeiden. Wasche immer ähnliche Farben zusammen. Im Idealfall verfügt deine Waschmaschine über ein spezielles Leinenprogramm. Ansonsten solltest du ein Programm für Feinwäsche mit wenigen Umdrehungen bei max. 40 Grad wählen.

Das richtige Waschmittel:

Leinen ist eine reine Naturfaser und daher besonders hautfreundlich. Achte daher auf ein mildes Waschmittel ohne aggressive Chemikalien und künstliche Reinigungsstoffe, da diese das natürliche Gleichgewicht der Faser zerstören. Das Waschmittel sollte deine Leinenbettwäsche effektiv reinigen, ohne dabei die Fasern anzugreifen. Achte außerdem darauf, dass in deinem Waschmittel keine optischen Aufheller oder Bleichmittel enthalten sind, nur so bleiben die Farben lange leuchtend und frisch. Von Color- oder Weißwaschmitteln raten wir daher bei Leinen komplett ab, da diese bleichende Stoffe enthalten, welche die Leinenfasern austrocknen und brüchig werden lassen. Weißes Leinen kann vergilben.

Generell gilt bei der Wahl des Waschmittels, dass es besonders hautfreundlich sein sollte – inbesondere, wenn du deine Bettwäsche damit wäscht. Achte darauf, dass keine Phosphate, Formaldehyd oder Catoen enthalten ist. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch schädlich für deine Gesundheit. Formaldehyd z.B. kann Kopfschmerzen, Schleimhautreizungen, Übelkeit, Atemprobleme sowie Asthma und Allergien auslösen und gilt als krebserregend.

Wir empfehlen für die schonende, gründliche und vor allem hautfreundliche Reinigung von Leinen unser natürliches Waschmittelkonzentrat LEINEWEBER. Es ist extrem ergiebig, da es besonders hoch konzentriert ist. Nur eine kleine Menge (max. 20 ml für eine volle Maschine) reicht für eine besonders gründliche Reinigung bereits aus. Nach dem Waschen ist deine Leinenbettwäsche nicht nur strahlend sauber, sondern duftet auch herrlich nach weißem Jasmin und pudrigem Sandelholz. Dank der schonende Spezialpflege bleibt dir deine Leinenbettwäsche ganz besonders lang erhalten.

Leinen richtig trocknen:

Leinen trocknet besonders schnell – trockne es daher am besten ausschließlich an der Luft. Nur wenn das Pflegeetikett es erlaubt, kannst du die Leinenbettwäsche auch im Trockner trocknen. Weißes Leinen kannst du am besten direkt in der Sonne trocknen lassen, so wird die Farbe gut erhalten. Wenn du deine Leinenbettwäsche bügeln möchtest, solltest du sie nicht komplett trocknen lassen.

Leinen richtig bügeln:

Achte bei der Einstellung deines Bügeleisens immer auf die Pflegehinweise auf deiner Leinenbettwäsche. Besonders glatt wird sie, wenn du die Bettwäsche zunächst auf links gedreht um mit einem Dampfbügeleisen bügelst. Ist der Stoff schon zu trocken geworden, sprüh ihn einfach mit destilliertem Wasser wieder feucht.

Hinweis: Das wundervolle Bild und die traumhafte Leinenbettwäsche sind von Linen Tales!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.